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Rutentransportkoffer

Transportkoffer

Sufer reisen der Welle, Angler dem Fisch hinterher und sowohl das Brett als auch unser Tackle muss sicher von A nach B transportiert und verstaut werden.

 

Zu diesem Zweck gibt es von verschiedenen Herstellern eine wirklich robuste Lösung. „Verschiedene Hersteller“ sollte man evtl. in Hochklammern setzten. Meiner Einschätzung nach sind es baugleiche Koffer mit verschiedenen Aufdrucken (:  wie bspw. „Frabill 7000 Pack A Pole Rod Case“, „CO Star Pack a Pole“, „WTF Energo Team“, „Penn 67-1DF200225“,…aber will mich da nicht drauf versteifen,…is aber eigentlich auch Nebensache(:

 

Zu dem Zweck des Transportes habe ich mir den folgenden Koffer geordert. Sehr robust, sowohl von außen…

...als auch von innen…

Der Transportkoffer ist von der Länge her gesehen sehr flexibel, sprich von 157cm bis 229cm stufenweise einstellbar. Zum Fixieren der gewünschten Länge müssen jeweils 4 Schrauben auf die entsprechenden Stellen fixiert werden. Hierbei wird ein Prinzip ähnlich eines Legosteins verwendet was die Verbindung dementsprechend robust und „unwackelig“ macht.





In der Mitte hat man noch 2 integrierte Tackleboxen für Kleinteile, Jerks oder Sonstwas, wobei nur die Mittleren Fächer der Boxen für Jerks passen, die anderen sind für große Köder zu klein.



Es finden bis zu 4 montierte Ruten Platz. Wobei man hier sagen muss, dass es dann schon sehr eng wird und auch nur die „zueinander passenden“ 4 Ruten Platz finden werden. Ich denke 4 montierte Wurfruten mit Rollen um die 3000 werden nicht passen! Mein Vertikalstecken, meine Jerke und meine Gummiwurfrute finden aber selbst mit der 3000er Stradic Platz und mehr Ruten brauchte ich bis jetzt noch nie zu einem Trip mitnehmen.





Da der Koffer gewissermaßen mit „Kerben“ für die Ruten „voreingeteilt“ ist und sich an den Enden Schaumstoffeinlagen befinden, kann es auch nicht vorkommen, dass die Ruten innerhalb des Koffers hin und her rutschen.





Verschlossen wird das ganze mit mehreren Klappmechanismen, sodass ein Aufgehen beim Transport unmöglich ist. Wer mag findet auch Löcher für Vorhängeschlösser.

Alles eingetackelt, nun Schnallen zu und das Tackle ist „ready 2 take-off“.

 

Daten:

Länge: Teleskopierbar von 157cm bis 229cm

Breite 27cm

Höhe 16cm

Gewicht 6kg

Preise: Je nach Shop zwischen 80-119 Euro, vergleichen lohnt sich hier (-;

 

Den Hauptverwendungszweck sehe ich auf Reisen in wirklich vollgetackelten Autos oder bei Bahn-/Flugreisen. Für den normalen Angeltag bin ich da einfach zu faul den doch recht sperrigen Koffer zu beladen. Meine Ruten/Rollen sehe ich mehr als Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände an, mit denen ich aber dennoch vorsichtig umgehe.

 

Fazit:

    + Sicher verpackt

    +Teleskopierbar von 157cm bis 220cm

    +Bis max zu 4 montierte (Jerk-)Ruten (Achtung, das ist wirklich die "Maximalbeladung")

    +Kein aneinanderschlagen der Ruten

    +Integrierte Box für Kleinteile bzw. Jerks und Co

    -Sperrig/unhandlich und eher was für längere Reisen

    -Bei Rollengrößen jenseits der 3000 wird es eng, je nachdem wo man die Rute/Rolle im Koffer platziert, ist es aber durchaus machbar.

 

Alternativ kann man sich stabile Rutentransportrohre auch leicht selber bauen, bspw. aus Abwasserrohren welche man günstig in jedem Baumarkt bekommt. Bezieht man diese dann noch zusätzlich mit Kunstleder hat man auch noch nen Schickes dazu. Nachteil: Hier kann man nur unmontierte Ruten transportieren und sie können aneinderschlagen (lässt man die Ruten zusätzlich in den Stofffutteralen stört dieses aber meist nicht).

 

Minden

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