Haftungshinweis Kontakt

Hartes Brot

Hartes Brot

...hier noch ein leicht verspäteter Bericht unser letzten Tour, kurz vor der Kältewelle.

Da die Tage immer kürzer werden und der Weg zwar das Ziel ist, dieser aber immer mit einer sehr langen Anreise verbunden ist, haben wir uns vorsorglich um eine Unterkunft gekümmert und wollten schön 1 ½ tage fischen gehen, um noch den einen oder anderen Hecht oder Zander zu erwischen, Nein...um richtig derbe abzuräumen.....(so der Plan).

 

Gemütlich am Freitag angekommen, Haus gesucht und bezogen. Naja...das Suchen an sich hatte sich ein wenig verzögert da ich dachte, „Jigga wird schon die Addivon der Ski-Hütte mitgenommen haben“, als aber meine Tele klingelte und Jigga fragend an der anderen Leitung war, wusste ich, „er hatte gleiches gedacht, nur halt umgekehrt“(: Naja, nach einem Telefonat nach Deutschland haben wir es dann (nach 40 Minuten im Dunklem rumrennen) aber doch gefunden gehabt(:

 

Am nächsten Morgen ging es „früh“ raus (naja, es war schon hell) und ab zur per Google Earth auserkorenen Super-Slippe. Gesucht, gefunden,......., wie hätte es anders sein können, ebenfalls die dicke Schranke vor der Slippe, welche nat. im tiefsten Winterschlaf ruhte und sich auch nicht wecken ließ ): Najashithappens...man kennt ja noch eine andere...also wieder los und nach 20min. an der nächsten Slippe angekommen....ach ja....natürlich wieder mit Schranke vor„dem Nass“....wie dem auch sei...sind wir dann irgendwann fündig geworden und konnten loslegen....

 

Zeit ist Geld (besonders wenn man schon 1 Stunde am rumjuckelt war)...Boote rein, Strecke machen, zu den Spots, frühstücken geht auch während des Fischens(:

Und siehe da...nach etwa 2 Stunden hatten wir die ersten Fische im Boot. Hier der Dennis mit nem fast 90er Hecht.

Auch der Thomas konnte zwischenzeitlich punkten und hatte ebenfalls nen netten Hecht vor der Linse.

 

Der Tag gestaltet sich jedoch recht zickig. Da kann man dann schön probieren und trotz der schon sehr kalter Wassertemperaturen versuchten Dennis und ich es einfach mal flach und konnten tatsächlich Fische finden und fangen....Hier einer der Flachwasserhechte der auf etwa 1m kam und sich Dennis neuen Gummi, den er grad bei den „Die Gastangler“ gewonnen hatte, voll weggeballert hatte.

Mit der Flachfisch“taktik“ kamen wir an dem Tag auf 6 oder 7 Hechte im Boot, alles keine Monster, aber auch die machen Spass...

 

Da wir aber eigentlich Fette wollten, ging es an eine Kante und die wollten wir für den Rest des Tages beharken. Wir drifteten sehr laaange und fischten die Kante von 2 auf 4-5m runter....und siehe da, es gab tatsächlich noch einen richtig fetten Fisch, zwar kein „angeplanter“ Hecht, aber ein richtig schöner Zander hatte erbarmen und blieb am Pro Shad hängen....

Danach holte uns schnell die Dunkelheit ein und es ging ab ins „traute“ Heim wo Chefkoch „LéJiggá“ noch mein neues Lieblingsessen zauberte....einfach zu geil wenn ich da an meinen ersten Schwedenurlaub denke, wo ich immer Ravioli aus der Dose gefuttert hatte,....kalt wohl gemerkt weil ich nicht wusste wie man die Scheiß Gaskartusche wechselt (: (:

Wohl genährt und gestärkt von der „guten Nacht“ ging es am nächsten Tag (ohne Umwege über die ganzen geschlossenen Slippen) fast mit der Sonne aufs Wasser. Wetter war herrlich und die Gummis flogen gen Horizont.

Es war nen perfekter Morgen...zumindest was die Lichtverhältnisse für schöne Fotos machen angeht.....denn Ernüchterung machte sich breit, als nach 4 Stunden bisstechnisch immer noch nichts passierte. Das war wieder einer der Tage, wo man sich schon über nen kräftigen Hänger freut, weil dann die Rute mal wieder krumm ist(:

 

Der Tag verging und das folgende Foto zeigt Dennis schon im „stand-by-Modus“(: Essen, Trinken,  am  Fotokasten rumfummeln, Ködersuchen die die Wende bringen sollten und selbst ne tote Rute war draußen....PS: wenn man den Köder sieht, sogar im warsten Sinne des Wortes, da müssen die Fische schon wirklich flach stehen oder besser gesagt, tief fliegen(: (:  (PPS: Mist...das war ja sogar meine Rute, *g*).

Naja, immerhin konnte ich unser Boot mit nem Nachwuchsmodel endschneidert....mehr passierte aber nicht. Wir hatten den ganzen Tag nur noch auf die Strecke gesetzt, wo am Vortag der Zander und Dennis knapp 90er Hecht rauskamen, denn wir wollten ja die besseren fangen. Nach dem Motto „Hopp oder Top“ wollte uns der Tag diesmal nicht mit der neuen „Penetranttechnik“ belohnen....dann halt nächstes mal(:

Aber so ist das halt am und auf dem Wasser,..mal „so“...mal „irgendwie nicht so“...

Dennoch, ne schöne Herbstliche Abschlusstour,...ab jetzt wird winterlich weitergehen...

 

Minden

-->Back