Haftungshinweis Kontakt

Last Rainday Fishing

Last rainday fishing

Crazy nummer…angefangen hat alles mit einer ordentlichen Dusche…nach wenigen Minuten war der Floater durch und ich musst einsehen, dass auch Mullion keine Wunder vollbringt… Der einzige Schutz der uns blieb war eine kleine Brücke unter der wir wenigstens nicht weiter durchnässt wurden.

 

Nach ner guten halben Stunde war der Schauer einigermaßen vorbei und weiter gings Richtung Fangplatz. Am Morgen war der wind noch erträglich und wir konnten die ersten erfolglosen Driften nehmen… keine Stunde später wendete sich das Blatt… die Wellen waren der absolute Wahnsinn und ein vernünftiges fischen war nicht mehr möglich.

Wir hatten ca. 11 Uhr, und um 13 Uhr sollte der Wind seinen Höchstpunkt erreichen. Immer noch ohne jeden Biss suchten wir windstillere Bereiche auf und fanden nach langer Fahrt Ecken in denen zumindest die Wellen Erbarmen mit uns zeigten..

 

Dieser Bereich war der einzige fischbare und so entschlossen wir uns in dieser Ecke ausführlich anzugreifen. Ich muss ehrlich sein und gestehen, dass ich weder mit nem Bis, noch mit einer Entschneiderung den Tag gerechnet habe. Böen bis 60 kmh und Schnurbögen jenseits der 30 Meterklasse taten ihr übriges…

 

Kurz vor ende der ersten drift gab es einen Ruck in der Rute und die Peitsche war krumm. Zu unserem überraschen zeigte sich nach kurzem Drill ein fetter Zander an der Oberfläche.



Der Anfang war gemacht! Überglücklich über den schönen Fisch folgten weitere Wüfe an den vermeintlichen Zanderspot und Bäääm, ein feiner Snoek von nicht weniger als 113 cm, hatte die kleine Bodddensau voll genommen!

Mega, das läuft ja heute wie am Schnürchen…

Also haben wir die Drift noch mal angesetzt. Micha konnte bereits nach  den ersten Metern nen schönen 80er Hecht landen.

Völlig begeistert von den Fängen und Bissen folgten weitere Drifte. Beinahe in jeder Drift gabs Bisse die aufgrund des enormen Schnurbogens nur sehr schwer zu verwandeln waren.

Immer wieder setzen wir die Drift von neuem an und wurden Schlußendlich mit einem weiteren feinen Zander belohnt.

Was ein Tag … Wellen um die 1,5 Meter zwangen uns (zum Glück) in ruhigere Bereiche und genau das war wohl die richtige Entscheidung. Auch ein toller Tag  geht irgendwann zu Ende und so versuchte wir  die Rückfahrt Richtung Slipstelle anzutreten.. mittlerweile hatte sich der Tümpel ordentlich aufgeschaukelt und ein fahren war nur noch im Schritttempo möglich. Nach schier endlosen Stunden hatten wir endlich das Ziel „Slippe“ erreicht und konnten einen wirklich abenteuerlichen aber auch interessanten und schönen Tag abschließen. Das wird eines der letzten Hechtausflüge für dieses Jahr gewesen sein und die Freude auf den Frühling ist groß. Nur ein anderer Floater sollte bis dahin am start sein. (-;

 

Jigga

-->Back