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Gewöhnlich ungewöhlich...

Gewöhnlich ungewöhnlich…

Samstag war es mal wieder soweit und  eine Tour nach Lüdenscheid stand an!

Das Boot war betankt, der Kollege pünktlich vor meiner Haustür, 3 Tage zuvor wurde in der Region super gefangen- was will man mehr! Da steht einem erfolgreichen Fischen ja nix im Wege…

 

DENKSTE!! Die Zander haben da auch noch ein Wörtchen mitzureden.

 

Um 7 waren wir auf dem Wasser und gegen halb 8 am ersten Spot angekommen! Hier starten wir regelmäßig die Touren und fischen uns den Fluss dann hoch… An sich eine Topstelle wo man sich erstmal satt fischen kann und dann suchen muss – doch es kam mal wieder anders als gedacht. Nach der 2. Drift ist noch kein verticalter Zander an die Oberfläche gekommen…

Also erstmal Anker werfen und Jiggen…Endlich! Die ersten Zander durften kurz frische Luft schnuppern doch wirklich gut war die Beißerei nicht- auch die Größe ließ mal wieder zu wünschen übrig… Ab 11 war alles wie abgeschnitten. Bis Dato hatten wir 7 Zander im Boot Wir hatten keinen einzigen Biss mehr und haben uns schon darauf eingestellt bis zum Abend eine Siesta einzulegen. Auf dem Weg zu einem anderen Fluss stach mir dann eine sehr flache Buhne mit im Wasser stehenden Bäumen ins Auge. Mitten zwischen den Bäumen hat sich ne Strömungskante in etwa einem Meter Wassertiefe gebildet – geil, da muss doch was stehen…Hecht, Barsch, irgendwas was Bock zu beißen!

OK, also das Boot gut positioniert, Anker gelassen und die Jerke mit dem guten alten Slider bestückt. Erster Wurf – Moment, da war doch was??! Oder war es der Grund? Hmm??

2. Wurf und - Bäämmm!! Geil, der hängt!!  ich hab schon mit einem mittleren Hecht gerechnet, doch was hochkam war ein guter Zander – krass!

Die Zicken haben voll keinen Bock, beißen aber auf nen Jerk?? – eindeutig ein Zufallsfang dachte ich! Nächster Wurf – Bäämmm!! Wieder Zander, dieses war noch etwas besser.

Ein Wurzelbeisser hat mir dann den Jerk gemobst und den musste ich mir natürlich wieder holen - Danach tat sich leider nichts mehr.

Also weiter im Text…den ganzen Tag hab ich dann fleißig weiter gejerkt und mein Bootspartner hat weiter kleine Gummis geworfen… nächster Tatort war eine lange aber schmale Mündung mit einer Tiefe um die 2 Meter. Wurf zu einem überhängenden Baum und Bäämmm!! Wieder hat sich etwas den Jerk geschnappt! Leider ist dieser Fisch ausgestiegen, ein schlechter war es aber nicht…

Etwas später fing mein Bootspartner nen ca. 70er Hecht und ich bin auf 15er Gummis umgestiegen, zumal die Ecke auch wirklich sehr hechtverdächtig aussah. Beim einleiern gab es nen schönen Biss- Anschlag- Jau, sitzt! Der vermeintliche Schniepelhecht entpuppte sich dann als ein ca. 50er Zander…

Krass, heut ist echt mal alles anders als sonst.

Den Rest des Tages habe ich dann mit 15ern weitergeworfen und noch einen guten Aussteiger bekommen… ich hätte ihn zumindest gerne gesehen, vermute aber, dass es sich dabei auch um nen Zander gehandelt hat. Gegen 20:00 Uhr haben wir die Tour dann abgebrochen, es war einfach zu hartes Fischen und viel zu zickige Zander! Was ich jedenfalls nie vergessen werde sind die beiden gejerkten Zander.

 

Ich werde es in Zukunft regelmäßig zwischendurch mit Jerks in flachen Bereichen versuchen – es scheint zu funktionieren… Die Zander die wir auf normale Gummis gefangen haben kamen alle aus der Kinderstube – die Fische auf 15er und Jerks waren besser. Ich bin mal gespannt, ob dass Zufall war oder ob sich da in Zukunft eine Regelmäßigkeit ableiten lässt.

Auf jeden Fall lohnt es sich hier und da mal was Ungewöhnliches zu probieren!

 

Gruß

 

Jigga

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