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Pimpelsaisonstart 2008

Pimpelsaisonstart 2008

Entlich…..eeeeentlich, eeeeeeeeeennnnnnnnnntttttttttttllllllllllllliiiiiiiiiiiccccccccccchhhhhhh war es wieder soweit, die Schonzeit war zu Ende und die Pimpelsaison sollte natürlich standesgemäß eingeläutet werden. Um dieses zu realisieren nahmen wir uns 1 ½ Tage Zeit und griffen um ca. 8 Uhr am Samstag mit 3 Booten an. Völlig auf „Tock“-Entzug ließen wir die Gummis nach  ca. 30 Sekunden Fahrt am ersten Spot zu den Glasaugen und ich erhielt auch prompt den ersten Biss der aber leider nicht hängen blieb. Fing aber schon mal gut an, dachte ich und sah die erste krumme GF-Parabolic auf dem Nachbarboot. Der Bann war gebrochen und wir fischten voller Hoffnung weiter. Leider tat sich zumindest bei uns nix mehr, wobei Frank noch einen Barsch nachlegen konnte. Helmut und ich beschlossen den Spot zu wechseln und fanden auch recht schnell eine erfolgversprechende Stelle. Nun mussten wir nur noch wissen auf welcher Tiefe sich die Zander an diesem heiligem Wochenende aufhielten und welche Farbe sie präferierten. Der erste Biss gab uns Hinweis auf Farbe und Tiefe und ab da an lief es mit den Glasaugen und die Bisse kamen sehr hart. Einfach zu geil, „i love Zander“

Die Zander waren alle keine Riesen aber schlecht waren sie auch nicht.



Und die Barsche ließen uns auch nicht im Stich und sie waren zudem noch sehr ansehnlich und fett.

Und über diesen habe ich mich ganz besonders gefreut, ..nicht weil es ein Topmodel von Barsch war, aber mit 46cm mein neuer PB (:

Nachdem wir einiges an Fischen zusammen hatten beschlossen wir uns auch mal woanders umzusehen, gesagt getan und ab dafür. Auch am nächsten Spot fingen wir ein paar Zander, allerdings war der Wind zu stark geworden um an der neuen Stelle noch vernünftig fischen zu können. Aber Helmut kennt sich ja aus. „Alle mir nach, ich weiß wo`s lang geht“ Gesagt getan, alle Mann Vollgas und ab zu neuen Ufern. In Gedanken schon an der neuen Stelle und im Rausch der Geschwindigkeit vertieft rumste es plötzlich gaaanz gewaltig unterm dem Boot. Mehr oder weniger mitten auf dem „See“ war es plötzlich nur noch 30cm „tief“ und wir sind mit Karamba aufgesetzt und über eine Steinpackung geballert. Dem Boot ist Gott sei Dank nicht passiert,…und wir waren def. wieder wach. Nachdem wir dann ca. 45 Minuten gebraucht hatten aus dem Flachwasserbereich zu kommen und wir zwischenzeitlich von der Wasserpolizei angehalten wurden (man sollte nicht zwingend in einem Bereich wo 9km/h erlaubt sind mit 40 durchpreschen) war die Ernüchterung am neuem Spot groß. Starker Wind und kaum Kontakte, immerhin einer blieb bei Helmut hängen.

Naja scheinbar war es eh Mittagsflaute und wir machten erstmal „Schlepppause“.

Aber nach kurzer Fahrt müsste ich Helmut leider wieder Wecken,…ein schöner Barsch hatte sich meinen Vertikalgummi genommen.

Aber schleppen is irgendwie kein richtiges angeln und der Wind war auch nicht alszu gnädig mit uns. Demnach ging es wieder Richtung Anfangsspot um zu verticaalen. Die anderen beiden hatten wir Zwischenzeitlich auch wieder getroffen und auch hier konnte der eine oder andere Zander gelandet werden.

Aber der Wind der Wind,…das teuflische Kind…blies und blies und blies,…solange bis auch Franks Mütze abgehoben ist,…(: Naja noch kurz nen bischen oben ohne weitergefischt,…dann haben wir uns dem Wind gebeugt und abgebrochen. 

Also ausslippen und ab zum Camping Platz, mit Sack und Pack und auch unsere 2 fliegenden Holländern. Lager aufgestellt, Grill angeschmissen, Bierchen gezischt, Schlafplätze hergerichtet und auch recht zügig völlig fertig ratzen gegangen.

 

Am nächsten morgen zeigte sich der Wind gnädig und es war Ententeich angesagt. Anderes Gewässer als am Vortag, doch auch hier sollte es doch Zander geben,…also Gas und ab zum ersten Spot.

Aber irgendwie ging ganz genau garnix,….was tun,…hm…“Helmut, was meinste, alten Spot von gestern?“, „Jau gute Idee, dann können wa wenigstens noch n paar Stunden im Vertrautem fischen“. Also voller Vorfreude ab zur Schleuse gedüst,…und auch unsere Bootspartner hatten gleiches vor…

Und was soll ich sagen….am Spot angekommen ging es sofort los und wir finden wieder „viele viele bunte Zander“ (:





Die 2 anderen Boote versuchten es derzeit an ihrem alten Spot vom Vortag, kamen dann allerdings nach ca. einer Stunde mit langen Gesichtern zu uns rüber da dort nix ging. Aber Zander sind für alle da und so kamen letztlich doch alle zum Fisch.





Ach ja, Wetter war nicht mehr so dolle, aber Helmut hatte ja glücklicherweise noch 2 Schirmhalter am Boot montier. Ich weiß es sieht nicht wirklich Zanderlike aus,…hält aber trocken (:

Ach ja, und eins haben wir noch Innovatives bei den Holländern im Boot gesehen. Manche lehnen sich über Board, andere nehmen die Schöpfkelle zur Hilfe….die Holländer nehmen einfach mal die (Rohr-)Verlängerung, auch nicht schlecht (: (:

Es war nen wirklich feiner Trip mit letztlich doch gut Fisch im Boot. Helmut und ich hatten am Ende knapp 60 Fische auf unserer Liste davon 3 schöne Barsche der Rest Zander, da kann man sich nicht beklagen. Gewässer X, du wirst mich wieder sehen, ganz bestimmt….!

 

Minden

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