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Im Land der Windmühlen...

Im Land der Windmühlen...

...und Windmühlen hat das Land nicht zu unrecht. An meinem freien Tag ging es mit Thomas und Jigga Richtung „weit weg“ und ich nehme vor weg, es war ein schwieriger Tag bei dem meine Cam leider viel zu oft in der Tasche blieb, demnach hier in Kurzform.

 

Nachdem Jigga mich am Tag vorher noch als Langschläfer tituliert hatte und mich dazu überredet hat doch schon um 7 Uhr bei Thomas zu sein stellte ich mir Abends den Wecker etwas früher als von mir geplant. Wie immer musste ich als erster raus,...doch so früh nun auch nicht dachte ich als der Weckdienst Alarm schlug und ich aufs „Tacho“ schaute. „Mist 45 Minuten zu früh gestellt“, lag wohl an der vorabendlichen Vorfreude. Nunja, ich war erstmal wach und könnte eigentlich noch 45 ratzen, aber anscheinend hatten sich Onkel Wecker und der Wetter- oder Weckergott abgesprochen, denn der laute Regen der auf mein Dachfenster einprasselte, erledigte den Rest und hielt mich dann auch wach.  Watt solls raus ausse Federn und ab dafür Richtung Hechte. Sonne is mir zwar lieber, aber nass sind die Fische ja eh schon, denen wirds egal sein,….dachte ich. Ich war dann auch pünktlich um 7 Uhr da,…aber naja,…wo war den der Jiggmaster Jiggurt?! Naja,..wer schon mal mit dem alten Lurch los war kanns sich denken,…von wegen langschläfiger Minden und so. Ne halbe Stunde später war aber auch er anwesend, ich sach ja nix wa (:

 

Wie dem auch sei waren wir dann auch um ca. 11 Uhr morgens an der „Slippe“ an der nen echt brutaler Wind blies. Hier der „schwimmbare Untersatz“ in voller Länge,…was nen geiles Boot Thomas…ich bin beeindruckt!


Und hier lässt sich erahnen, das es doch recht „windy“ war:


Aber es klappte dann doch irgendwie in See zu stechen und der Kapitän des heutigen Trips zeigte erstmal was seine Motor/Boot-Kombi alles konnte. Ein wenig verwackelt da ein „wenig“ wellig (: Thomas dreht auf…


…und Jigga versucht sich nix anmerken zu lassen, „Ach alles easy“.


Aber so wirklich relaxen konnte er dann letztlich doch nicht (-;


Und auch der chronische „am Gas Dreher“ bekam zu spüren das Wasser nass ist.


Hmmm…nun kam der Zeitpunkt  an dem sich meine Cam in der Tasche versteckt hatte und wir versuchten währenddessen nen interessanten Abschnitt driftend zu beackern,…leider war die Drift doch sehr stark, brachte uns keinen der erhofften Wasserbewohner und wir mussten uns nach Alternativen umschauen und suchten uns ruhigere Bereiche auf die wir auch fanden.


Und dann ging alles recht schnell. Nach ca. 10 Minuten bekam ich auf meine noch „hechtjungfräuliche“ Speedmaster nen guten Ruck. Sowas aber auch dachte ich und erwiderte mit einem Anschlag. Jau perfekt, Rute krum,…“Ey, das is n besserer“…..“Hmmm, ne ich glaube doch nicht“….“Ey doch der geht noch,..fett, fett, fett, …hol mal schnell Kescher, der hängt sehr knapp und ich fische ohne Stinkers“. Nachdem Jigga realisiert hatte das ich einen dran habe, war er auch schon am Boot und Kescherbereit. „Oh Mist der hängt knapp,…nun nur nicht (wie immer in solchen Fällen) abschütteln“. Erster Kescherversuch missglückte,…oh oh…Jigga rinn mit der Mammi.


Auch der 2. Kescherversuch missglückte,…oh ohhhhh….“Ach scheiss Kescherzeugs“ hörte ich nur als Jigga den Kescher weglegte, sich über Board legte und beherz zupackte. Und tarrra,…happy end, Jigga übergab mir grinsend den schönsten (aber auch einzigsten) Fisch des heutigen Tages. Jaaaa, geil,..geil,…geil, geil,..fett, jawoll. Geschafft, ich liebe „Happy Ends“, die sind immer so schön erleichternd (:


Mit 96cm und dicken Schädel ein wirklich schönes Tier. Mir war danach eh alles egal und ich gönnte mir erstmal ne „Wurst, Schockowaffel und Chips danach“. Wir fischten noch ne ganze Weile weiter doch es brachte nix mehr. Es war der einzige richtige Biss des heutigen Tages, aber immerhin gab es nen Schicken und das Wetter hatte sich auch gut gemacht.


Das hier war übrigens der „Übeltäter“, nen schwarz-rot-goldener 15ner Gummie, einer von denen die ich letztens noch so dringend gesucht hatte. Im wahrsten Sinne nen  echter Germanbait.

 

Vielen Dank an Thomas für die Tour und Jigga fürs Happy End, hat wirklich Spaß gemacht.

 

(Minden)

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