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..."beiss" die Wand an!

..."beiss" die Wand an.

…so oder so ähnlich könnte man den letzten Trip betiteln, aber im positiven gesehen natürlich. Nachdem ich Freitagnachmittag meine neue Shimano Rute abgeholt hatte, ging es weiter Richtung Dortmund. Denn diesmal wollten wir bereits samstags früh morgens starten können. Ab zum Jiggurt und Auto tiefer gelegt. Nach nem kurzen Zwischenstop bei Ussat ging es dann auch irgendwann los. Und irgendwann erreichten wir dann auch unser Ziel,…im stockdunklem das Boot beladen und mindestens genauso tief gelegt wie das Auto, ab auf m Teich und Insel zum zelten gesucht,…und trotz Lichtmangels gefunden :), Zelt aufgebaut und halb tot in Schlafsack verzogen.

„Ey, wann wollen wa aufstehen?“ „Jau, lass ma Dämmerung mitnehmen“ gesagt,…und,…fast getan :),…ok, der Wecker wurde irgendwie verdrängt und so war die Sonne schon wach,…auch gut.


Also Sonne „schien“ uns zu mögen,…nur der Wind war haarig. Aber erstmal aufm See und gucken ob was geht. Doch leider konnten wir nur einen Biss auf Gummi und eine saubere Fehlattacke auf Spinnerbait verzeichnen. Selbst Großwurm und Pornobrille überzeugte keinen der Seebewohner.


Der Wind war einfach zu dolle und so beschlossen wir ins Seichte zu juckeln. Doch irgendwie lief auch da nix, und trotz Seiltänzereinlagen keine Hechte weit und breit (PS.: Nein ich trage keine Hochwasserhose, das ist nur nen scheisse aussehender Zeckenschutz).


Da es so keinen Sinn machte,…Planänderung und zurück ans Ufer, erstmal abgelegt und  standesgemäß gestärkt, wie damals…im Zeltlager:)


Frisch gestärkt und ufernder Weise klappte es dann auch und der erste Hecht hing an nachbars Lumpi …kein großer, aber der Schneider war abgelegt.


Auch wenn Wind immer noch ein Thema war, konnte auch Mr. Jigga zuschlagen,…es lief endlich halbwegs.


Jetzt nur noch über die Rosen, @Jigga, rasier dich mal wieder alte Keule :)


Und da ist er, ein schöner Windhund.


Doch es gab auch Windgeschütze Bereiche, doch leider konnten unsere gewollten Spots nur schlecht und teil gar nicht befischt werden. Sah aber trotzdem endgeil und mehr als hechtig aus an jeder Stelle…


…nur waren die Kühe irgendwie im Weg…aber nix gegen Kühe, die machen ja unser heiß geliebtes Vanillefla,...jummy:)


Trotz aller Blockaden wurden noch der eine oder andere Hecht erwischt…




Leider wollte ein ca. 80-85er kurz vorm „cheese“ doch wieder aus meinen Armen ins Wasser zurück. Nachdem sich Jigga darüber lustig gemacht hat, dass ich keine Hechte halten kann, konnte auch er einen landen…


…und auch fast fotografieren. Tja, doch ganz schön wild die Snuuuuken wa,...du Großmaul :)


Auch wenn wir insgesamt „nur“ 10 Hechte überreden konnte, habe ich wirklich viel gelernt bei diesem Trip und vor allem habe ich jeden Zweifel an Großködern abgelegt, auf die wir bestimmt um die 20 Bisse hatten,…von denen leider nicht so wirklich viele hängen blieben, aber das ist ja auch nicht so schlimm. Allein die brutalen Bisse waren es wert Großköder auf Hechttauglichkeit zu prüfen.




Es war ein Trip der 10001 Fehlbisse, aber wirklich sehr sehr geil,…und wie so oft, stets zu früh zu Ende :(


(minden)


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