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San Miguel statt Köttbullar

San Miguel statt Köttbullar

Teils hab ich nicht mehr dran geglaubt, dass ich meine Handgelenkprobleme wieder in Griff kriege, aber nach einem Eingriff Ende letzten Jahres geht es stetig auswärts und ich konnte „den unter Vorbehalt gebuchten Urlaub“ tatsächlich antreten. Man was war das geil nachdem ich letztes Jahr schon auf den Schweden Urlaub verzichten musste, genial.


Diesmal ging es erstmals mit den Flieger in den Angelurlaub und ebenfalls das erste mal nach Spanien. „Die 5 Freunde“ hatten ein Ziel: Ufer-Spinnfischen auf Wels im Fluß. Die Vorbereitungen liefen schon lange, welche Rute, welche Rolle, welche Schnur, Vorfach, Köder, „dies/das“,...war für uns bis dato noch alles mehr oder weniger Neuland.

Limbo, TomTom und Alf hatten vorgesorgt und sich ca. 400 Blinker gebaut...das sollte reichen für 1 Woche(: Ich setze wollte unbedingt einen Gummiwels fangen und packte mir zu meinen 20 Blinkern noch 50 x 15er Asishads mit ins Gepäck.

Koffer wurden gepackt, es wurde gewogen hin und her umgepackt, zudem das Handgepäck ausgereizt und 1 Sportgepäck für die Ruten. Schließlich passte alles und es konnte losgehen.


War schon abgefahren mit so wenig tackle (jeder nur 1 Rute/Rolle und Köder) und ohne groß Plan was einen erwarten wird. Wie auch immer,...angekommen, 2 x Mietwagen und n schickes SPA Hotel war gebucht. Auch das fühlte sich komisch an, normalerweise geht’s in irgendeine kleine Hütte in die schwedischen Schären.


Limbo und Alf waren letztes Jahr schonmal unten und die dudes konnten damals einige Welse fangen. Diesmal pokerten wir mit der Zeit und es ging Anfang März los, „hop oder top“ war die Devise.


Angekommen, Angelscheine geholt und ran ans Wasser, wir hatten immerhin noch 2-3 Stunden Zeit zum fischen. 1. Stelle angefahren und mit 5 Mann durchgeschmettert wie sonst was.

„Nach 30 Minuten immer noch kein Fisch, wie kann das sein?“ Das hatte ich mir anders vorgestellt(: Am Ende bekam ich weiter flußab einen richtig geilen Biss auf Gummi,...was war das geil....Mega Einschlag,...aber nach 3 Stunden brachen wir ohne Fisch ab.....hätte gedacht, das wir mindestens ein paar fangen würden in 3 Stunden. Aber ok, wir sind nicht in Schweden und wir angeln nicht auf Schärenhechte(:


Aber nunja,...Hop oder Top war ja die Devise,....und so war der erste Tag schonmal eine gute Einstimmung, was uns in den nächsten 7 Tagen erwarten sollte,.....,....nämlich mega hartes Angeln meist ohne jeglichen Fischkontakt...

...teils sehr schnell sich ändernde Bedingungen...

...und werfen bis der Arzt kommt.....und das ohne -wie gehofft- viel Aktion. Demnach kann man die Woche eigentlich recht schnell zusammenfassen,....

Wir haben alles gegeben,...der Fluß war aber leider nicht in Geberlaune /-:


Aber ohne Kack, dafür das es so schlecht lief, hatten wir richtig viel Spass, haben stets unser Ziel verfolgt Flußsspinnwelse zu fangen und haben uns nicht verführen lassen, Ansitzanglern zu werden. Zum Glück hatten wir n echt geilen SPA Bereich im Hotel mit Sauna, Liegenregendusche, Dampfbad, Whirlpool und Co, das war echt geil nach den harten Tagen.

Und hier noch ein paar Impressionen.


Die Freude über DEN Fischverlust steht Alf ins Gesicht geschrieben/:

Auch TomTom hatte leider einen ähnliches Ungetüm durch Ausschlitzen des Köders verloren/:

Den Autos haben wir alles abverlangt(:

Kein Dschungel war uns zu dicht und an die Stellen zu kommen, welche oft dann nichtmal zugänglich waren(:

Viel Abenteuer...

...Romantik und Selbstverpflegung (meist Baguette, Salami und gefühlt 10kg Sonnenblumenkerne(:

Unterm Strich:

Alf ging voll auf Stückzahlen und dadurch mit 2 Riesenwelsen den Number Point bekommen(:

Die anderen gingen natürlich nur auf den Großen und der „Big Fish point“ ging an Bob oder Dennis(:



Und ich musste volle 7 Tage durchwerfen um am allerlwtzwn Tag noch belohnt zu werden und meinen Gummifischwels zu kriegen,....aufgrund der harten Angelei war das für mich einer der besten Fische bis jetzt.

Eins steht fest,....wir kommen wieder um auf den besten Fisch der Welt zu fischen(:

Minden


PS: Grüße noch an die Jungs von DAF welche wir Vorort getroffen und kurz kennengelernt hatten. Coole Nummer von Peter, dass er nur seine 12er Fliegenrute mitgenommen hatte. Leider hatten die sie eine ähnlich „erfolgreiche“ Woche wie wir, aber an Spass wird’s bei denen auch nicht gemangelt haben(:


Den „Erfolg“ einer Tour sollte man definitiv nicht (nur) von den gefangenen Fischen abhängig machen, da gehört noch viel mehr zu als nur viele und dicke Fische zu fangen. Angeln ist vieeeeeel mehr als nur das.

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