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Letzte Chance vor der Schonzeit

Es geht nun mit schnellen Schritten auf die Schonzeit zu und zwei fest gebuchte Termine standen noch zur Disposition…

Vorletztes Märzwochenende sollte es mit dem hausbaugeplagten Dennis on the road gehen, für das letzte Wochenende hat sich Micha bereits angekündigt. Aber erstmal der Reihe nach…


Der Wetterbericht versprach Top Wetter – also, zumindest trocken und nicht zu viel Wind…

Plan war mit Fliege die flachen Bereiche nach einigen fette Muttis abzusuchen, die sich bereits auf dem Weg in Richtung Laichgebiete gemacht haben.

Auf dem Wasser angekommen bot sich leider ein ganz anderes Bild. Wind um die 5bft und immer mal wieder Regen machten das Werfen und Strippen bei der schnellen Drift zu einer echten Herausforderung.

Um es kurz zu machen, die Hechte sind auch lieber zu Hause geblieben. Alle paar Stunden gab es mal einen Nachläufer oder Kontakt. An dem Wocheneden haben wir uns mit Mühe und Not 6 Hechte in den 70er-80ern und einen 90+ zusammengewedelt.

Auch wenn Gummi wahrscheinlich besser gewesen wäre, war es trotzdem genial. Die Bisse direkt vorm Boot, wenn der Streamer sich grad zur vollen Größe aufbläht und aus dem Nichts ein Kopf nach oben schießt. Weltklasse!


Das Wochenende drauf begann ähnlich bescheiden. Wind um die 4 bft, zum Nachmittag hin zunehmend aber wesentlich mehr Fischaktivität. Schon nach ein paar Driften hatten wir ein paar kleinere Fische im Boot und eine richtige Keule als Nachläufer bis zur Bordwand.

Zum Nachmittag hin wurde der Wind so stark, dass wir einen etwas geschützteren Bereich aufsuchen mussten um überhaupt noch wedeln zu können.

Dann begann eine richtig geile Angelei. Alle paar Minuten gab es Nachläufer, Fehlbisse und der ein oder andere Hecht blieb auch hängen. Erstaunlicher Weise ausschließlich auf Fliege. Micha probierte sein gesamtes Ködersortiment durch – aber es war wohl Tag der Fliegen.

Eine besonders witzige Situation möchte ich einmal kurz beschreiben:

Die Fliege wird bereits nach den ersten paar Mal Anstrippen von einem mittleren Hecht verfolgt, egal ob ich lange Pausen eingelegt habe oder schnell gestrippt habe, der Hecht blieb beharrlich 2-3 cm hinter dem Streamer und schnupperte nur. Recht früh haben wir beide dieses „gelangweilte“ Nachschwimmen beobachtet. Kurz vorm Boot konnte ich nicht weiter strippen und hab den Streamer einfach stehen gelassen – der Hecht blieb genau dahinter stehen. Langsam stieg der Streamer gen Oberfläche und legte sich dann auf die Selbige. Das tat der Hecht auch (also, nicht das legen (-;) . Eine letzte Chance wollte ich dem Hecht noch geben, und steckte die gesamte Fliegenrute ins Wasser. Der Streamer tauchte wieder ab und der Hecht hinterher. Wir haben und da bereits total kaputt gelacht und dann gab es die Premiere der Figure 8 mit der Fliege und im Anschluss einen beherzten Biss. Herrlich wenn die Hechte so fixiert sind und alles Andere ausblenden.


Kurz drauf bissen dann zwei Hechte wegen denen wir uns diese kalte und nasse Märzangelei überhaupt antun:

Im März kommen immer wieder richtige Knaller, aber genauso kriegt man da auch mal gerne einen auf den Sack! Egal, Thats Pike Fishing!

Die letzten beiden Touren waren auf jeden Fall eine gute Übung für Schweden – Wind haben wir da auch immer reichlich. Mal sehen was dort angeht.

Grüße

Jigga

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