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Nach der Zwangspause

NachDerZwangspause

Da mein Daumen mich, zu einer recht guten Zeit, leider außer Gefecht gesetzt hat, musste ich drei Wochen die Füße still halten und mich in Enthaltsamkeit üben. Umso gespannter war ich als es dann wieder auf Wasser ging.

Die Ungewissheit, ob die Taktik der letzten guten Fänge weiterhin funktionieren würde raubte mir diesmal sogar die ein oder andere Stunde Schlaf…



Aber dann war es wieder soweit. Der erste Trip stand mit Master Minden an…zwar noch etwas müde am Morgen schafften wir es dennoch kurz nach der Dämmerung auf dem Wasser zu sein.

Da fast alle besseren Fische der letzten Wochen von uns flach gefangen wurden, suchten wir auch diesmal wieder Bereiche um die 1,30 – 2m Tiefe auf. Schön bei dieser Angelei ist, dass man sich nicht an Kanten entlang hangeln muss, sondern das Boot einfach über die flachen Plateaus treiben lassen kann. Zu Beginn waren die Hechte wohl nicht so wirklich aktiv, sodass wir in den ersten Stunden nur vereinzelt Hechte der mittleren Kategorie ans Band bekamen. Minden startete mit einem Krautblinker und ich versuchte es mit dem unter Schmerzen hergestellten Spinnerbait der Marke Eigenbau (-;

Selbst fette Barsche hatten scheinbar keine Hemmungen sich den Spinnerbait einzuverleiben

Ab Mittag ging es dann richtig los. Die erste Drift brachte 13 Fische, darunter 2 fette metrige von 110 und 111 innerhalb kürzester Zeit.

Gegen Nachmittag wurden die Bisse weniger und die Aktivität nahm deutlich ab. Minden setzte mittlerweile auf 20er bis 23er Shads und bekam so noch einige schöne mittlere Hechte die diesen Tag richtig gut in Form waren. Ich wechselte auf die Giga-Ukkis und konnte konnte Meter Nr. 3 kurz ins Boot heben.

Interessant war, dieses Jahr die Fische im flachen recht geballt standen. Ein Hecht kam selten allein, und die Bereiche brachten auch an anderen Tagen immer wieder zumindest einige Kontakte



Nach dieser einfach nur geilen Beisserei musste ich das Wochenende darauf natürlich wieder los. Kurz entschlossen Schnappte ich mir meine Frau und folgte dem Pfad der Vorwoche.

Die Fische waren zwar nicht wild, aber trotzdem war es eine kurzweilige Angelei. In regelmäßigen Abständen kamen Bisse und Fische. Druckvolle oder schnelle Köder brachten kaum Erfolg, eher langsam geleiert bis „gefaulenzte“ Köder konnten die diesen Tag recht spitz beißenden Hechte doch noch überreden. Steffi setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Wir fischten wieder in flachen Bereichen und ich leierte leicht lethargisch vor mich hin, während Sie auf die Frösche wechselte, und begann vertikal zu fischen. Diesen Tag war es scheinbar genau das Richtige. Innerhalb von kurzer Zeit zog Sie 5 Hechte aus dem Kraut, darunter einen schönen 111er der bei 1,3m Wassertiefe abging wie ne Rakete! Ich bekam derweil nicht mal einen Biss!

Tja, auch dieser Tag ging schnell zu Ende und weitere 2 Wochen darauf „mussten“ wir wieder aufs Wasser.

Dennis und Minden waren mit von der Partie, und mein Begleiter diesmal war wieder der Micha. Ich muss dazu sagen, die Kehle bleibt mit dem Jung selten trocken, und so war es auch diesmal. Bereits am Abend begannen wir mit Drop-Shot (Nein, das isn Getränk, nicht die Montage->Anmerkung Minden: Nein, das ist kein Getränk, das muss Desinfektionsmittel sein) und fanden so auch recht schnell den Schlaf der Gerechten.

Der Morgen war entsprechend Zäh… also, rein Gefühlsmäßig und ebenso auf bzw. unter dem Wasser.

Nach einem halben Tag Fischen musste ich die Erkenntnis ziehen, dass im flachen rein garnichts mehr zu holen war… dazu sehr starker seitlicher Ostwind machten das Fischen nicht wirklich angenehm. Umso besser wenn man zumindest über Wasser eine Menge Spaß hat.

Wir begannen also die tieferen Bereiche von 3 – 6 Meter abzufischen und es war wirklich schwierig. Den ersten Tag fing Micha gejiggt noch einen schönen mitt90er und einen um die 70.

Gegen Abend bettelte ich um Schleppen und konnte mich zumindest mit einem weiteren Hecht der 70er Klasse entschneidern. Wahnsinn wie ungeduldig man wird wenn die Angelei der Vorwochen so kurzweilig war…

Am nächsten Tag wussten wir, dass wir uns flache Bereiche sparen konnten, so begann bei Windstärke 5 wieder die Jiggerei im Tiefen. Hier und da konnten wir uns ein paar Fische zusammenmogeln. Schön waren die Größen, kein Hecht war unter 80cm. Ab Nachmittag haben wir uns einen windgeschützten Bereich zum Schleppen gesucht und da auf Bulli und Grandma noch ein paar Schöne Fische bis 95 fangen können.

Nach langem mehr oder minder erfolglosen „kämpfen“ ist Schleppen echt eine angenehme Abwechslung. Zumindest kommt man dann mal dazu seine Stullen aufzuessen (-;



Dennis und Minden haben derweil auf Köfi an der Posen-Rute und Jiggen gesetzt. Das war wohl keine ganz so schlechte Idee….

->Anmerkung Minden: Aber auch das war nicht der Fischgarant (allerdings war echt affengeil mal wieder ne Pose wegschwimmen zu sehen). Demnach lief es auch bei Dennis und mir die Tage sehr schleppend. Aber immerhin blieb keiner von uns an den Tagen Schneider. Am ersten Tag rettet ich mich ganz knapp vorm Schneidern, am 2. war es Dennis. Aber immerhin hatte jeder seine(n) Fisch(e) pro Tag. Es gab eher kleinere Fische, aber 2 gute blieben hängen. Ein 90up und ein Meter, wobei der Meter nicht wirklich zählt weil der mit dem „Schwanz voraus „“gebissen“““ hatte, sowas war mir bis dato auch noch nicht passiert.

Jigga (&Minden)

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