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Stephi on Fire

Stephi_on_Fire

Der Postboote klingelt,…................ein Packet findet den Weg in den Flur….

Soeben wurden 200 gute alte Asi-Shads für nen kleinen Taler geliefert.

Nachdem blau weiß die letzten 1,5 Jahre seine Fängigkeit unter Beweis stellen durfte war es Zeit für einen kleinen Farbenwechsel…

Geplant war eine Woche NL, mit Baby, Frau, Hund und Zelt… Der Wetterbericht versprach allerdings nichts Gutes. Immer mal wieder Schauer, Temperaturen um die 15 Grad aber zum Glück hat wenigstens der Wind nicht noch verrückt gespielt.

Die Schlafphasen unserer Tochter wurden aufs Boot verlegt, und die 3-4 Std. Fischen am Tag sollten dann auch einigermaßen Aussage über die neuen Gummis machen können!

Tag 1:

Fischen: 17:30 – 20:00 Uhr

Zu Beginn wollten wir erst mal ein bisschen was fangen und haben recht flach angefangen zu fischen. Meißt um die 2 – 2,70m Tiefe, schnelles Leiern mit kurzen Stops sollte die ersten Hechte aus der Reserve locken. Die ersten 40 Minuten kein Biss, kein Nachläufer, nur Kraut, Kraut und nochmals Kraut… Dann bekam Stephi endlich den ersten Biss…oder wars doch wieder Kraut? Nee, ein guter 80er kam noch bis zum Boot hinterher. Das war echt wichtig, man kommt ja doch ans Grübeln ob der alt-bewährte Gummifisch nicht doch die bessere Wahl wäre…


Keine 5 Minuten später der nächste Biss. Knallhart hat er sich das Gummi in der kurzen Pause reingehauen. Ein perverser Weise beinahe üblicher Tanz beginnt. Kräfte gleichmäßige Schläge und ein stetiges Bestreben zum Grund ließen auf was Besseres hoffen, und Tadaaa, Meter No. I im Boot.

Der Gummifisch blieb dran und der Wechsel war erstmal verschoben… Doch die nächsten 1 ½ Stunden tat sich nicht mehr viel. Der Wechsel an die Kante brachte Stephi noch einen weiteren Nachläufer, und dann sollte es das für den 1. Tag gewesen sein.

Tag 2:

Fischen 8:30 – 9:30

Das Wetter war beständig und es konnte erneut zu einer kurzen Drift rausgehen. Bereits nach den ersten Würfen an der Kante im flachen Bereich kam der 1. Hecht. Nen schöner 90+ durfte kurz zum Fotoshooting.

Scheinbar war flach wohl im Moment nicht so verkehrt, und das schnelle Leiern hat die Hechte auch nicht gestört.

Also weiter gefischt, aber selbst nach ner guten halben Stunde war weder ein Biss, noch ein Nachläufer zu sehen… zum Nachmittag wollten wir aber eine weitere kurze Ausfahrt wagen.

17:30 – 20:00

Diesmal ging es in einen anderen Bereich, auch wieder mit flachem Wasser. Die erste halbe Stunde gabs einen kleinen Hecht für Steffi, der aber ohne Foto zurück ins Wasser durfte… wenige Meter danach dann das worauf wir gewartet haben. Mitten im Leiern ist Stephi ein guter Hecht eingestiegen… Zu Beginn war es ein „ruhiges mit dem Druck-Schwimmen“, bis er kurz vom Boot war. Einmal war die Flanke zu sehen und ich war mir sicher, das ist wieder nen Guter! Steffi machte die bei einem dicken Fisch üblichen Rundläufe im Boot (-; und konnte kurz später den 2. Meter der Tour in den Händen halten. Nach langer Mutterpause endlich wieder ne Mutti am Band (-:

Tag 3:

Fischen: am Nachmittag

Der Dritte Tag lässt sich kurz zusammenfassen: Es regnete fast die ganze Zeit, und als es etwas weniger wurde bin ich alleine für 1 1/2 Stunden rausgefahren. Es startete mit nem Barsch, im Flachen gabs es keine Bisse mehr, dafür diesmal im Tiefen kurz über Grund, und endete mit nem schlanken Meter. Das Bild ist leider nicht der Hit geworden, aber mit Selbstauslöser ists echt nen Glückstreffer ob was im Kasten ist…

Tag 4:

Das Wetter war echt gut, kurze Hose Sonnenschein nur ganz kurze Schauer und die Hechte hatten richtig Bock. Diesmal allerdings fast nur die Halbstarken, die aber richtig Spaß brachten.. 2 ½ Stunden Angelzeit brachten uns jeweils 5 Hechte, jeder von uns hat auch die 90 erreicht und durfte aufs Foto



Ach ja, und den Zander vom Nachmittag hätt ich fast vergessen…

Erstaunlicher Weise konnten wir keine Hechte flach fangen… wie am Vortag waren alle Fische tief auf die Köder gegangen..


Tag 5:

Heute sollte nochmal kurz gefischt werden wenn nach dem Zeltabbau (ja, wir haben uns entschlossen früher abzubrechen) noch einige trockene Stündchen verbleiben sollten…


Wir hatten Glück kaum war alles im Auto verstaut kam die Sonne raus. *OMG*

Diesmal haben wir uns einen anderen Flachwasserbereich rausgesucht, an dem wir zwar schon häufig vorbeigefahren sind, aber nie angehalten haben…

Ich machs kurz…innerhalb einer halben Stunde kam erst ein 97er und ein weiterer Meterfisch. Steffi konnte noch einen mitte 80er nachlege, und dann war auch langsam Abreise angesagt. Es zog sich mittlerweile wieder zu und wir wollten wenigstens trocken ins Auto kommen.


Kurzer Nachtrag:


Ein Wochenende darauf durften wir erneut die Gummis in Richtung Wasser fliegen lassen…

Ich erinner mich noch gut an Stephis erste Worte während der ersten Würfe:

Hmm, wär schon geil wenn jetzt direkt ne Mutti beisst!“

Das war der 4. Wurf:

Dickes Petri nochmal an dieser Stelle!


Danach gabs noch 3 weitere kleinere Hechte bei Ihr und ich durfte an diesem Tag lediglich beim Keschern helfen!


PS. Gelb is ja genauso geil wie blau weiß … (-;

Jigga

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