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Schweden 2012

Schweden2012

Nachdem wir im Januar unsere neuen Boote bekommen haben, lief der Countdown für die Fertigstellung. Am Ende war es eine Punktladung und das Boot wurde am Morgen der Abfahrt fertig.
Das lange Warten hatte ein Ende und so konnte es auf die Bahn in Richtung Rostock gehen.

Da wir dieses Jahr zum ersten Mal eine Nachtfähre gebucht haben, konnten wir uns auf der langen Fahrt ausruhen um am nächsten morgen direkt angreifen. Die Wetterprognose für unsere Tour war Fabelhaft, hinzu kam das wir im laufe der Woche Vollmond haben sollten. Wenn das keine guten Vorzeichen sein sollten….

Nach einer viel zu kurzen Nacht, aber ausgeruhter als die ganzen letzten Male kamen wir morgens in Schweden an. Das Navi wurde gestartet und mit neuen Daten gefüttert. Da wir erst am Abend in das Ferienhaus einchecken durften, konnten wir nach Fahrt direkt unsere Boote slippen und ein erstes Testfischen machen. An der Slippe dann die erste Ernüchterung. Die letzte Woche hat es nur geregnet und der Boden war aufgeweicht und matschig. Die Reifen des Trailers versanken in Zentimeterdicken Schlamm, Einslippen war erstmal machbar.... Auslippen aber hatte man keine Chance..aber egal, erstmal Boote rein(:



Nach dem ganzen Chaos saßen wir nun endlich im Boot und der Trip konnte starten. Da wir 2011 zum Ende der Tour die größeren Fische gefunden haben, fiel uns die Wahl nach den ersten heißen Stellen relativ leicht. Endlich angekommen mussten wir feststellen das wir die Einzigen waren und damit meine ich nicht, das wir darüber enttäuscht waren die Einzigen Angler zu sein, sondern das von den Hechten weit und breit nichts zu sehen war.

Erste Skepsis macht sich breit, die sollten doch nicht etwa noch….…und sie sollten doch noch am laichen sein. Den diesen Tag ging nicht sonderlich viel außer hier und da ein paar kleine Hechte.

Es wurde dunkler und zum Auslippen brauchten wir einen Plan B den wir zum Glück noch zeitnah fanden....die neue Slippe sah schon wesentlich besser aus.

Am Abend auf unserer Veranda bekamen wir dann die Bestätigung von zwei „alten“ Bekannten die bereits seit einer Woche oben waren. Da wir das einfach nicht glauben wollten, ging es am zweiten Tag wieder in Richtung Hot Spots aus 2011. Aber auch da hieß es, .... „Satz mit X“ ….
Bis auf Jigga, der mal wieder aus der Reihe tanzen musste und eine knapp 60cm und verdammt fette Überraschung auf die Schuppen legen musste, eine richtig schöne MeFo hatten den Zam genommen. Leider ist uns das Foto abhanden gekommen):

Also gab es eine Planänderung - kurzer Hand beschlossen wir den Seeleoparden nachzustellen (wobei das eigentlich zum Pan gehörte da uns das Dorschfischen letztes Jahr richtig Laune gebracht hatte). Was uns die da drauf folgenden Tagen immer mal wieder ein kurzweiliges angeln beschert hat. Während die Hechte nur das Eine im Kopf hatten, konnten wir wenigstens mit den Dorschen rechnen. Mit leichter Pimpelrute richtig geile Angelei...

Nachdem wir in den vergangenen 3-4 Jahren immer Glück gehabt haben und die Hechte nach der Laichzeit erwischt haben, sollte es dieses Jahr einfach nicht sein. Wir konnten über den Tag verteilt einige Fische zusammenangeln, auch konnten wir immer mal wieder den ein oder anderen guten Nachläufer sehen oder sind über die dicken Muttis hinweg gedriftet. Anfasser und Attacken blieben allerdings zumindest von den Mamas meist aus.



Da wir mit 2 Booten und 4 Mann Unterwegs waren, konnten wir uns recht gut aufteilen und große Flächen befischen. Es war aber überall das gleiche, ob in den Schären oder an den vorgelagerten Inseln der Ostsee, die Hechte waren voll im Laichgeschäft.

Am Donnerstag sollte „unser“ Tag kommen.
Die ersten zwei flachen Buchten brachten uns keine Fische. Und während wir dem Tag bereits bereits den gleichen Stempel, wie den Vortagen verpassen wollten, gab es den ersten mächtigen Einschlag auf Minden´s Deviator. Der Erste bessere Hecht unserer diesjährigen Schweden Tour hing am Band. 88cm zeigte das Maßband wenig später an.

Das war im letzten Jahr ein Maß das wir öfters knacken konnten. Mein nächster Wurf brachte uns direkt den nächsten Fisch. Von der Größe her, war es ein Hecht der Kategorie, Big Bait ;O) Der Kurze wurde direkt im Wasser abgehakt und der Buster flog in Richtung Ufer. Keine 2 Schläge nach dem Auftreffen des Jerks, gab es ein vielversprechenden Ruck am anderen Ende meine Schnur und einen großen Schwall an der Oberfläche. Der Hecht wurde im Drill immer Größer, so das Minden kurzerhand den Kescher ausgepackt hat. Als die Dame vor dem Boot auftauchte und nochmal richtig Gas zu geben um im gleichen Augenblick unters Boot zu ziehen, konnte Minden Geistesgegenwärtig den e-Motor ausmachen. Zu meinem Glück, den die Schnur hing für einen Bruchteil einer Sekunde hinter dem Propeller des Motors fest. Nach dem kurzen und heftigen Adrenalin Schub tütete Minden den Fisch ein. E voilá unser erste Schweden Meter.

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Einige Meter weiter konnten Jigga und Thomas noch 2 Hechte Hechte mit knapp 80cm überlisten. Der Spuk war dann aber auch vorbei. Die größeren waren wieder Spurlos verschwunden und wir fingen uns durch einige kleine Hechte. So Endete für uns der Tag am späten Abend auf der Ostsee beim Dorschepimpeln.



Am letzten Tag wollten wir uns in der Bucht vom Vortag, die uns den Meter gebracht hat, nochmals versuchen. Aber die Bucht schien wie leergefegt -davor konnten wir einige Schniepel fangen weshalb wir gegen 10 Uhr das Hechtangeln dran gegeben haben und wieder dorschen fuhren, während Jigga und TJ nochmal die vorgelagerten Inseln befischten und hier und da ein paar Hechte erwischten, Dicke gab es aber auch hier und am letzten Tag nicht wirklich (:

Hier noch ein paar Impressionen:

Gleich am ersten Tag und für den Rest des Urlaubs, Minnkota halt,....“Wer seinen Minn Kota liebt, der schiebt“.... (:

Ach ja Jigga, der Trailer steht auf Kippfunktion,...Plums (:

Ach ja, und wenn er wieder zurückklappt, achte auf das Kabel(:

Kein Ding, das passt, nächstes mal können war direkt mit Vollgas durch.

Auch das gehört dazu, Schweden am Mittag.

Und es macht auch wenn man mal keine großen fängt..immer wieder Spass in Schweden zu sein...

Dennis (one shot wonder)


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