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Jigga Auftakt, der 3. Versuch

Saisoneröffnung 2012 - Der Dritte Versuch

Dieses Mal hat mich wieder Rene begleitet, dessen letzte Touren doch eher ernüchternd waren.

Letzten Winter sollte es im Waal auf Zander gehen, doch übelstes Hochwasser hat uns schon einen schweren Tag erwarten lassen. Nicht eine Buhne oder Hafenmündung die nicht komplett unter Wasser war machte das Auffinden und vor allem Befischen der Standplätze dermaßen schwer, dass wir allesamt als Schneider nach Hause gefahren sind. Und das nachdem Rene nach etwa 15 Jahre die Peitsche unberührt im Schrank stehen hatte…


Letzten März sollte es dann auf Hecht gehen und ich versprach ihm eine kurzweilige und spannende Angelei , die dann aber auch wieder zu einer verdammt zähen Tour wurde.

3 Tage fischen brachte bei 3 Anglern insgesamt 4 Fische bis 98, allerdings war bis auf den 98 der Rest Schniepel um die 60cm. Vermutlich sind wir voll in die Laichzeit geraten…

Immerhin fing Rene am 1. Tag ne Gräte, sauber im Maul gehakt, und am 2. Tag einen toten Karpfen…

Das war natürlich eine Bombenvorlage und Sprüche wie: „Beim nächsten Mal musste schneller Drillen, dann lebt der Fisch noch“, oder „du steigerst Dich! Erst ne Gräte, dann war schon Fleich dran, der nächste lebt!“ brachten dann doch ne Menge Spaß in die Runde (-;


Nun schreiben wir das Jahr 2012, und die Schonzeit geht zu Ende.

Dies sollte Renes 3. Versuch werden was (lebendes) an den Haken zu bekommen, ansonsten würde er die Rute für die nächsten 15 Jahre einmotten… Ich gebe zu, ein wenig Druck spürte ich schon, immerhin wollte ich den Jung ja noch ein paar Male mit bei mir auf dem Boot haben.

Nach einer feuchtfröhlichen Einstimmphase am Freitagabend mit allerlei leckeren Kaltgetränken sollte es dann Samstag früh gegen 5 aufs Wasser gehen. Dennis und Minden habens sogar geschafft… Rene und ich waren dann aber auch gegen halb sieben startklar (-;

Auf dem Weg zum Spot sahen wir schon von weitem Master Mindi drillen, also erstmal durchgefahren um zu gucken was er da so aus dem Wasser hebt…und Wow! Das war echt nen ordentlicher Brocken! 123 rief er uns rüber und Rene wurde gierig und bekam Bock, der leichte Kater war wie weggeblasen und ruck zuck flogen unsere Köder Richtung Horizont. Montiert waren bei uns beiden wie immer Kopyten in blau-weiss und bereits nach wenigen Würfen bekam ich auf einem Plateau mit 2,40 – 2,70m Wassertiefe den 1. Biss. Schnell war klar dass auch das kein Kleiner war, und kurz darauf konnte Rene meinen 1. Meter 2012 Keschern

Wir waren heiss, erst Mindens Brocken, dann der Meter von mir…was ein Start!


Wenige Minuten drauf knallte es erneut

Rene wurde langsam etwas nervös, weil auch um uns herum immer wieder Fische kamen. Also hieß es Werfen Werfen Werfen? und das mit einem tollen Ergebnis. Er bekam einen heftigen Biss und der Fisch ging beim 1. Spurt direkt über die Bremse. Einfach geil was die Biester bei einer noch recht geringen Wassertemperatur für eine Power haben! Als der Fisch das 1. Mal an die Oberfläche kam war sofort klar, wieder Meter!! Und der gab richtig Gas, zog mehrfach unters Boot und nahm immer wieder kurz Schnur…

Jetzt sahen auch seine Knie recht zittrig aus! Geil, es gibt nix schöneres als dieses 1. Metererlebnis bei einem Kumpel mitzuerleben! Stolz wie Oskar konnte er nen schönen Meter in die Kamera halten!

Der Bann war gebrochen, und das mit so einem Fisch! Dickes Petri nochmal an dieser Stelle.


Danach verlief der Tag eigentlich so wie er angefangen hatte. Jeder Spot brachte Fische, mal Durchschnittsgröße, und auch mal wieder welche in den 90ern…

Einen Köderwechsel haben wir die gesamten 2 Tage nicht gemacht… Never change a running team!

Und auch Zander gab es zwischendurch:

So sieht man aus wenn einem Beim Knipsen ne Bremse in den Rücken sticht (-:

Nochmal Zander:

Und auch ein kleiner Meter hat sich noch dazugesellt:

Wie sagt man so schön, alle guten Dinge sind 3, und diese 3. Tour hat einen weiteren Raubfischinfizierten hervorgerufen. ich freu mich schon auf den nächsten Trip!


Jigga

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